15 | Friedenskapelle

Beschreibung

Die Friedenskapelle wurde bei der letzten Renovierung der Kirche im Jahre 2025 auf Grund der Hochwasserkatastrophe Juli 2021 neugestaltet.
Im Zentrum über dem schlichten Altar erhebt sich ein Holzkreuz mit einem 1944 geschnitzten ausdrucksstarken leidenden Christus.
Die beiden Wandgemälde zeigen die Schrecken des Krieges.
Auf dem linken Gemälde empfängt ein schwarzer Todesengel die sich auf die Schlachtfelder verabschiedenden Männer.
Auf dem rechten Bild zertritt der Siegesengel St. Michael Nattern und einen Basilisk, das Symbol alles Schlechten. Sterbende und Verwundete schauen teilweise hoffnungsvoll zu ihm auf. Der Engel ist ein Hinweis auf die ursprüngliche Gestaltung dieses Raums als St. Michaels-Kapelle.
Es ist bezeichnend und für eine Kirchenmalerei ungewöhnlich, dass es sich bei der Kriegsszene links um eine realistische zeitgenössische Darstellung handelt. Dies ist an dem Kleidungsstil, vor allem aber an den Uniformen gut ablesbar, dass hier der Maler unter den Eindrücken des 1. Weltkrieges stand.
Diese Kapelle wurde als Kriegergedächtniskapelle nach dem 1. Weltkrieg vorbereitet - nichtsdestoweniger kam es nicht zur Umsetzung, da die Bevölkerung noch zu sehr an der alten Pfarrkirche, St. Willibrord, hing und der Gefallenen dort gedacht wurde.


15.1 | Wandgemälde

Auf dem linken Gemälde empfängt ein schwarzer Todesengel die sich auf die Schlachtfelder verabschiedenden Männer. Auf dem rechten Bild zertritt der Siegesengel St. Michael Nattern und einen Basilisk, das Symbol alles Schlechten ...